Frauenberufe
Früher sprach man von der typischen Hausfrau. Als Frauenberuf verstand man Friseuse oder Küchenhilfe. Man sah in ihnen Krankenpflegerinnen und Verkäuferinnen. Aber das war auch alles. Frauen in führenden Positionen, werden Sie fragen. Das gab es nicht. Oder selten. Sehr selten. Frauen, die in Männerberufen arbeiteten? Man kann sich an keine erinnern. Oder an wenige. Sehr wenige.
Dieses Bild hat sich seit den letzten 50 Jahren rasant gewandelt. Mit der Emanzipation ist die Frau auf die selbe Stufe geklettert auf der ihre männlichen Gegenparts stehen. Zumindest theoretisch. Bei der Bezahlung sieht es natürlich immer noch ganz anders aus. Aber das ist vorerst gar nicht so schlimm, auch wenn da schon einige kritische Stimmen sehr laut werden. Vorest zählt einmal dies: Nicht mehr nur Friseuse, nicht mehr nur Putzen und Kochen und Wäsche waschen. Und nicht mehr nur Windeln wechseln. Nein, da muss jetzt auch der Mann ran. Frauen müssen schließlich auch ein selbstbestimmtes Leben führen und sich nicht nur unterordnen. Einfach auch einmal selbst hervortreten. Etwas zu sagen haben. In der Politik etwa dürfen Sie bald sogar mehr mitreden. Eine 30%-Quote will die CSU verwirklichen. Überall werden die Stimmen laut, die proklamieren: Frauen an die Macht. Und in den Frauen, da liegt doch das Potential unserer Nation. Natürlich muss man Ihnen Recht geben.
Doch wollen das wirklich alle Frauen? Wollen Sie wirklich in den obersten Etagen der Firmen sitzen? Dort, wo einem die heiße Sonne das Haupt verbrennt. Dort, wo Stress ein Wort ist, das so allgegenwärtig scheint, das es gar nicht mehr erwähnt wird. Wollen Sie als der sensiblere Teil der Schöpfung wirklich all die harten Entscheidungen treffen, die hier oben von Nöten sind? Ja natürlich, man bekommt hier oben jede Menge Geld. Doch ist es das Geld, das wirklich glücklich macht? Sicher, es befreit von Sorgen. Aber was ist, wenn dafür andere Sorgen dazukommen. Wenn es um tausende von Menschen geht. Um deren Zukunft. Um deren Leben. Was ist dann? Vielleicht sollte man sich das gut überlegen. Oft und gerne wäre so mancher Manager in einem typischen Frauenberuf gewesen.
Mitunter ist echte Frauenpower gefragt. Gibt es aber tatsächlich den typischen Frauenberuf an sich? Vielmehr erobert das weibliche Geschlecht mehr und mehr auch die Berufssparten, in denen bislang die Männer das Sagen hatten. Ukrainische Frauen sind zum Teil sicherlich ebenso ehrgeizig, wie die deutschen, polnischen oder niederländischen Damen. Nichtsdestotrotz sind immer wieder die ungleichen Einkommensverhältnisse zu beklagen. Denn wenngleich auch die weiblichen Beschäftigten oft ebenso gute Dienste leisten, steht bei ihnen am Ende ein niedrigerer Betrag auf der Gehaltsabrechnung. Da gilt es nach Ansicht vieler, endlich Abhilfe zu schaffen.
Nicht nur Männer sind in ihrem Job von Stress und zum Teil massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen betroffen, sondern auch Frauenberufe sind vor Burnout und Co. nicht gefeit. Tendenz übrigens auch weiterhin steigend. So bietet es sich für den einen oder anderen sicherlich mitunter an, an einem Manager-Coaching teilzunehmen. Im Zuge dessen erfährt man viel Interessantes über eine erfolgsorientierte Neustrukturierung des eigenen Arbeitsplatzes, aber sicherlich auch des privaten Lebens. Denn ein durchdachtes Zeitmanagement kann unter anderem auch dazu beitragen, dass Stress und Druck im Job gar nicht erst aufkommen.
Viele Frauen sehen jedoch genau diese Aufgaben einer Führungsposition als Herausforderung und nehmen den damit verbundenen Stress gerne in Kauf. Allerdings geht es ihnen dann nicht viel anders als Männern auch, welche sich hocharbeiten wollen. Immer mehr neue Aufgaben müssen in Kürze einstudiert und beherrscht werden. Leider ist es hier dann nicht mehr so leicht möglich sich die Unterstützung von top-nachhilfe.de zu holen, wie es in Schulzeiten möglich ist. Hat einen der Ehrgeiz jedoch erst mal gepackt, findet man in der Regel auch einen Weg solche Aufgaben gekonnt zu meistern.